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AION Free-to-Play – Testbericht

Ich habe vor einigen Wochen begonnen, dieses Spiel mal zu testen. Dabei muss ich dazu sagen, dass ich viel Wert auf individuelle Charaktererstellung lege und eine Auswahl aus x Charakteren mit x Haarfarben / Frisuren hält mich schnell von einem Spiel ab.

Was das angeht, ist AION aber kein Problem, denn man hat eine sehr große Auswahl und kann sich vom normalen 0815-Menschen über Elfen bis hin zum Animecharakter alles erstellen. So laufen mir immer wieder Charaktere über den Weg, welche komplett einzigartig wirken und man kann immer wieder etwas Lustiges entdecken wie klitzekleine Figuren mit riesiger Rüstung oder welche, die die 3 – 4-fache Größe eines normalen Charakters haben und dabei dünn, wie eine Bohnenstange mit riesigem Kopf sind.

Die Welt von AION ist ganz hübsch gemacht und gefällt mir an und für sich sehr gut, jedoch ist das Standardproblem mit den überfüllten und damit sehr stark ruckelnden Städten auch hier vorhanden, in der offenen Welt kann man dem aus dem Weg gehen, indem man in einen von 5 Kanälen wechselt, in der Hauptstadt ist dies nicht möglich.

Die Story ist nunja, sagen wir mal zweitrangig, ich denke mal kaum einer macht sich die Mühe den ganzen Text zu lesen, wenn man in der Zeit auch andere Dinge tun kann. Zudem ist es mehr oder weniger das übliche gut gegen böse, Welt im Chaos usw.

Die Quests sind klasse, wenn man viel Zeit hat und so was gerne macht, bis auf ein oder zwei die einem eine Zeitbegrenzung geben, kann man einfach mal querbeet alles Annehmen und lösen, wenn man Lust und Laune dazu hat, jedoch sollte man diese dann schnell abgeben, da das Inventar sehr klein geraten ist und man regelmäßig verkaufen sollte, um genug Platz für die Gegenstände zu haben. Einige Quests sind auch ganz lustig gestaltet und hier lohnt es sich ab und an, die kleinen Zwischensequenzen anzuschauen.

Das Levelsystem war erst mal verwirrend, denn man kann schlicht nicht selbst entscheiden was man macht, es gibt bisher keine Skillpunkte oder dergleichen, die werden einfach passend verteilt. Dabei ist es entscheidend, welche Klasse man gewählt hat und auf was man sich dann bei lvl. 10 spezialisiert. Ich habe mir erst mal eine Kriegerin erstellt und diese dann weiter zu einer Templerin ausgebildet, da mir die Gladiatorin nicht so sehr gefallen wollte. Die Templerin macht vergleichsweise wohl am wenigsten Schaden von allen, hält aber viel aus und ist mit Fähigkeiten wie Provokation als Tank gut geeignet, zumal Sie sich selbst auch im Notfall ein bisschen heilen kann. Ich nutze trotz allem, wenn ich alleine unterwegs bin, viele der Heiltränke und ab und an auch mal einen Buff um schneller zu laufen und durch einige Gegnergruppen durchzurennen, da diese alleine zu schwer wären.

Man sollte dieses Spiel spätestens ab lvl. 18 in einer Gruppe bestreiten, da die Gebiete zu heftig werden und zu viele Gegner zusammen auf einen warten. Wir haben derzeit immer 2 – 4 Leute in der Gruppe und kommen so ganz gut voran. Dabei sind eine Klerikerin als Heiler, eine Assassine für den Schaden im Nahkampf, meine Templerin als Tank und eine Beschwörerin für den Schaden durch Fernkampf. So kommt man recht gut durch die Gebiete.

Was mich an meinem Charakter ärgert, ist die Tatsache, dass ich bisher nur einzelne Gegner provozieren kann und zu wenig Schaden mache, um die Gegner lange auf mir zu halten, ab Stufe 25 bekomme ich jedoch durch ein Stigma, welches mir erlaubt bis zu 5 Gegner auf mich zu locken, ich hoffe mal damit wird es dann ein bisschen einfacher als bisher.

Eine Sache die im Spiel zwar ganz nett sein mag aber einen wirklich ärgern kann: Man kann sich z.B. darauf spezialisieren Rüstungen zu schmieden / nähen aber vor dem endgültigen Level 55 ist das komplett sinnlos, da man bei so gut wie jedem Levelup neue Ausrüstung erhält, die deutlich besser ist, da ist Frustration vorprogrammiert.

Man kann sich übrigens 2 Charaktere kostenlos erstellen, sollte aber darauf achten, dass die kleinen Umfragen die bei jedem Levelup erscheinen und eine Belohnung enthalten nur für einen der beiden gelten, also immer schön überlegen wer es bekommen soll bzw. in das Accountlagerhaus legen, da können sich beide bedienen. Jeder weitere Charakter und die Aufhebung der üblichen Begrenzungen lassen sich durch ein Upgrade auf Gold erstehen, jedoch kostet dieses natürlich echtes Geld.

Mich persönlich hat das Spiel fürs Erste überzeugt, wenn ihr weitere Berichte möchtet, dann schreibt mir das in die Kommentare.

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 4.5/5 (2 votes cast)
AION Free-to-Play - Testbericht, 4.5 out of 5 based on 2 ratings
 

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